Ursachen einer Venenschwäche

Viele verschiedene Faktoren können zu einer Venenschwäche führen. Häufig liegt die Ursache in einer entsprechenden genetischen Veranlagung. Ein weiterer entscheidender Faktor ist das Alter. Jahre bzw. eigentlich Jahrzehnte der Belastung hinterlassen auch bei Venen ihre Spuren. Daneben haben auch Veränderungen im Hormonhaushalt Einfluss auf die Entstehung von Venenleiden. Betroffen sind hiervon speziell Frauen. Sowohl eine Schwangerschaft als auch die Einnahme der Anti-Baby-Pille können den Hormonhaushalt so durcheinander bringen, dass es infolgedessen zu Venenleiden kommt.
Frauen leiden durch Veränderungen im Hormonhaushalt häufig unter Venenleiden.

Allerdings gibt es noch eine Liste weiterer Risikofaktoren, welche die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass man ein Venenleiden bekommt. Eine große Rolle spielen hierbei insbesondere Übergewicht und Bewegungsmangel. Gerade Menschen, die in ihrem Beruf sehr viel sitzen oder stehen müssen, haben ein erhöhtes Risiko.
Dies liegt daran, dass langes Stehen zu einer Überlastung der Venenklappen führen kann, was die Gefahr von Krampfadern erhöht. Langes Sitzen bewirkt infolge der gebeugten Knie ein Abknicken der tiefen Knievene, wodurch die Entstehung eines Blutstaus begünstigt wird.
Doch auch Rauchen steigert die Gefahr, an einer Venenschwäche zu leiden. Ein weiterer Risikofaktor besteht in zu enger Kleidung, da diese die Venen abzuschnüren droht. Dies gilt etwa für enge Strümpfe oder hohe Absätze. Schließlich können auch hohe Temperaturen (Sauna!) die Entstehung einer Veneninsuffizienz erhöhen.