Symptome einer Venenschwäche

Lange Zeit machen sich Venenleiden nicht durch irgendwelche Beschwerden bemerkbar. Es ist ein langsamer und schleichender Prozess, der zu einer Venenschwäche führt. Erste Anzeichen für eine Venenschwäche zeigen sich an den Unterschenkeln und in den Füßen. Da das Blut bei einer Venenschwäche nur noch unzureichend ins Herz transportiert wird, sammelt sich das Blut in den Beinvenen an. Dies führt dazu, dass Wasser in die Gewebe eindringt. Durch die Ansammlung des Wassers schwellen die Beine an. Das Gewebe verhärtet sich. Gleichzeitig weiten sich die Venen im Fuß und treten deutlich sichtbar hervor.

Da die Venenwände nur sehr dünn sind, beginnt der Blutfarbstoff durch sie hindurch zu schimmern und die Farbe der Haut zu verändern. Diese wird rotbraun. Es entwickelt sich eine Entzündung, die sich in einem Juckreiz äußert. Da das sauerstoffarme Blut infolge der Venenschwäche schlechter abtransportiert werden kann, führt der Sauerstoffmangel zu einer bläulichen Verfärbung der Gewebe. Mitunter bilden sich weiße Flecken, die sich immer weiter ausbreiten. Darüber hinaus treten Schmerzen und nächtliche Wadenkrämpfe auf. Im schlimmsten Fall bilden sich Beingeschwüre, umgangssprachlich auch „offene Beine“ genannt (medizinisch: Ulcus cruris). Hierbei handelt es sich um offene Wunden, die nässen und nur schwer wieder verheilen. Dies tritt jedoch erst im weit fortgeschrittenen Stadium auf.