Venenschwäche

Krampfadern sind kein schöner Anblick. Viele Frauen – und immer mehr Männer – leiden unter ihnen. Zugleich sinkt das Alter der Betroffenen immer weiter. Häufig machen sich Krampfadern schon in den 30ern bemerkbar. Doch selbst 20-Jährige leiden mitunter bereits unter dieser Erscheinung. Der Grund hierfür dürfte vor allem in einer bestimmten Form der Armut zu suchen sein: der Bewegungsarmut. Diese macht Krampfadern und Venenleiden in einem Zug zur Volks- und zur Zivilisationskrankheit.
Nach Schätzungen beläuft sich in Deutschland die Zahl derer, die unter Krampfadern leiden, auf insgesamt etwa 12 Millionen. Es handelt sich hierbei also tatsächlich um eine regelrechte Volkskrankheit. Der Begriff „Krankheit“ ist dabei durchaus gerechtfertigt. Krampfadern sind nämlich nicht nur nicht sonderlich schön anzusehen, vor allem sind sie ein Anzeichen für eine Venenschwäche bzw. eine Veneninsuffizienz, wie die Mediziner sagen.
Bei einer Venenschwäche ist die Vene übermäßig gedehnt. Infolgedessen kann kein ausreichender Druck mehr aufgebaut werden, was zur Folge hat, dass das Blut nicht mehr in angemessener Weise Richtung Herz gepumpt werden kann.

Dies stellt per se schon ein Problem dar, doch die Folgen können noch sehr viel weitreichender sein.
Im schlimmsten Fall können infolge einer Venenschwäche zusätzlich gar offene Beine (Ulcis cruris) auftreten. Hierbei handelt es sich um eine offene, meist nässende Wunde im Unterschenkelbereich, die oft nicht geheilt werden kann.
Mit einer Venenschwäche ist also nicht zu spaßen. Stattdessen sollte man möglichst frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen. Ihre Beine und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken.
Wasserdruck begünstigt das Abströmen des Blutes und entlastet die Venenklappen.